Wohnungsbrand-Menschenleben in Gefahr

In den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstags rückten unsere Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Wohnungsbrand – mit Menschenleben in Gefahr – aus. Vor Ort brannte ein Balkon einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung und die Scheiben der betroffenen Wohneinheit waren durch die Hitze-Beaufschlagung bereits fast vollständig zerstört worden.

Nach der Ersterkundung des eingesetzten Brandmeisters vom Dienst (kurz: BvD), wurde sowohl ein Aussenangriff zur zügigen Bekämpfung des Feuers und parallel an anderer Stelle ein Innenangriff zur Eindämmung des Feuers und den Brandgasen durch Kamerad/innen unter schwerem Atemschutz durchgeführt, welche u.a. auch einen sogenannten Rauchverschluss setzten, um ein weiteres Ausbreiten des Brandrauches im Hause zu vermeiden. Ferner wurde das Schadensobjekt anschließend mit einem Überdruckbelüfter taktisch ventiliert.

Die Brandwohnung wurde durch den von außen eindringenden Brandrauch stark beschädigt. Ein Übergreifen des Feuers in die Brandwohnung und die darüber bzw. daneben liegenden 11 Wohneinheiten konnte durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden. Sämtliche Bewohner/innen der übrigen Wohneinheiten wurden evakuiert.

 

Zuletzt wurde mittels tragbarer Leiter von außen eine nicht betroffene Wohnung über den Balkon geöffnet, da sich der Bewohner versehentlich ausgesperrt hatte.

Mit im Einsatz waren auch die Freiwillige Feuerwehr Gollern-Hesebeck-Röbbel, der Rettungsdienst des DRK-Kreisverband Uelzen e. V., Polizei und mit alarmierte Hygieneeinheit der Samtgemeindefeuerwehr, welche die eingesetzten Atemschutztrupps zur Verhinderung einer Kontaminationsverschleppung vor Ort aufbereitete.

Nach knapp 2 Stunden war der Einsatz für ungefähr 60 Einsatzkräfte vor Ort beendet.