Maschinistenausbildung

Wenn es brennt

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Feuerwehr-Technik

Maschinisten- Ausbildung

Um Einsatzfahrzeuge in unserer Feuerwehr fahren und auch entsprechend bedienen zu können ist eine Ausbildung zusätzlich zur erforderlichen Führerschein Klasse notwendig.

Qualifizierung zum Maschinisten/Maschinistin von Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen sowie für Sonderfunktionen

Neben dem Führerschein der erforderlichen Klasse von größer 3,5 t bis 18 t Fahrzeuggesamtmasse, ist eine Ausbildung für jedes einzelne Einsatzfahrzeug durchzuführen. Zum erreichen einer Freigabe als Maschinisten/in gehört die praktische Fahrausbildung in den verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Stadtfahrten an besonderen Verkehrspunkten und auch das Geländetraining. Neben der Ausbildung hinter dem Lenkrad ist die Bedienung der technischen Ausstattung und Beladung des Einsatzfahrzeugs ein weiterer Baustein um die Freigabe zum Maschinisten/in zu erlangen. Die Handhabung der Feuerlöschkreiselpumpe und weiterer technischer Ausstattung sind Aufgabe des Maschinisten/in und müssen im Einsatzfall sicher ausgeführt werden können.

Der zeitliche Umfang einer einzelnen Qualifizierung für eine Freigabe auf einem Löschfahrzeug ist individuell, und kann durchschnittlich mit 8 Ausbildungsstunden beziffert werden. Für die Qualifizierung zum Maschinisten/in von Hubrettungsfahrzeugen ist auf Grund der Komplexität der Bedienung und sicherheitsrelevanter Herstellervorgaben eine deutlich umfangreichere Ausbildung erforderlich. Wer Maschinist auf der Drehleiter ist, hat eine theoretische und praktische Ausbildung von 35 Stunden absolviert und diese mit einer schriftlichen wie praktischen Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

Zum Zwecke der Übersicht, in wie weit ein Kamerad/in die Berechtigung zum Maschinisten eines Einsatzfahrzeuges vorliegt, wird eine sog. Maschinistenfreigabeliste transparent geführt, und ist im Feuerwehrhaus ausgehängt.

Unsere Qualitätssicherung sind eine fortlaufende Fort-und Ausbildung und der Einsatzbetrieb als Grundlage für eine dauerhafte Freigabe als Maschinist/in.

Neben der Funktion des Maschinisten/in sind Sonderfunktionen vorhanden, für die ebenfalls eine spezielle Ausbildung notwendig ist. Für die Drehleiter ist es der sog. Korbfahrer, hier ist eine 16 stündige Grundausbildung wahrzunehmen, um als 2. Mann/Frau die Besatzung im Einsatzfall zu stellen. Weitere Sonderfunktionen sind z.B Bootsführer oder der Motorsägenführer, der mit einer Zusatzqualifizierung auch aus dem Korb der Drehleiter sägen darf. Insgesamt ist die Ausübung der Maschinistentätigkeit oder auch die Wahrnehmung einer Sonderfunktion eine anspruchsvolle Aufgabe mit modernster Feuerwehrtechnik.

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